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Die letzten Wochen/ Eesti keeles :D

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In Estland wird kein Halloween gefeiert, die Kinder gehen dafür aber am "Mardipäev" und "Kadripäev" durch die Strassen und singen für die Leute und bekommen auch Süssigkeiten. Am Mardipäev verkleiden sich alle als Männer und am Kadripäev als Frauen. An einem Wochenende gab es einen YFU-Trip nach Viljandi, eine Stadt westlich von Tartu. Wir sind erst durch die Stadt gelaufen und haben dann einen Volksmusik-Workshop gemacht. Wir haben alte estnische "Volksspiele- und Tänze" gelernt und durften das "Parmupill" spielen, ein estnisches Volksinstrument. Es ist ziemlichschwer zu beschreiben, deshalb habe ich ein Bild eingefügt. Wenn man das Instrument richtig an den Mund hält und an dem mittleren Drat "zupft" bekommt man einen Ton. Es war wirklich interessant und hat echt Spass gemacht. Abends hatten wir die Möglichkeit in die Rauchsauna zu gehen und wir haben noch gemeinsam Spiele gespielt. Am nächsten Tag ging es dann müde wieder nach Haus...

First Snow

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Vom 23.10. bis 29.10. waren in ganz Estland Herbstferien, ausser leider für mich... Ich war aber trotzdem an zwei Tagen nicht in der Schule und habe mich mit einer anderen Austauschschülerin in Tartu getroffen, wir waren zusammen shoppen und dann habe ich bei ihr in Jõgeva übernachtet. Jõgeva ist für Estland eine Stadt mit normaler Grösse (Jõgeva hat 6000 Einwohner) und ist auch die kälteste Stadt Estlands. Am nächsten Tag sind wir dann nach einem Pancake-Frühstück wieder nach Tartu. Dort haben wir uns dann das "schiefe Haus von Tartu" angesehen (nur von aussen) und Fotos gemacht. Nach Jõgeva sind wir mit dem Zug gefahren, die Strecke und der Preis waren ungefähr wie von Oldenburg nach Bremen mit dem Schülerticket, auf längeren Strecken ist der Zug hier günstiger als in Deutschland, von Tartu nach Tallinn kostet der Zug nur 10/11 Euro, mit einem Schülerticket etwas weniger. Das estnische Zugnetz ist aber viel kleiner als das Deutsche (auch für die Grösse Estlands) u...

Zwei Monate/ kaks kuud

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Als allererstes: An alle, die den estnischen Satz aus dem englischen Teil des letzten Blogeintrags gelesen haben: "Ma persen hambaid" bedeutet NICHT das, was Google-Übersetzer euch gesagt hat!!! "Perse" bedeutet Arsch, das heisst der Satzt bedeutet "nur" Ich arsche meine Zähne. Das zeigt mal wieder wie schlecht Google-Übersetzer sein kann... ;) Jetzt ist es zwei Monate her, dass ich in Tallinn gelandet bin. Und es waren wirklich tolle 2 Monate! Dadurch, dass ich jetzt wirklich hier angekommen bin und einen halbwegs festen Alltag habe, sind mir ein paar Dinge, vor allem in der Schule, aufgefallen, die anders sind als in Deutschland: An meiner Schule werden die regulären Fächer wie Mathe oder Chemie nicht so ernst genommen, was es einerseits einfach macht, wenn man einen Lückentext aus dem Buch abschreiben kann, ohne auch nur irgendetwas zu verstehen, weil es exakt die selben Sätze sind. Andererseits ist es auch teilweise schwerer, wenn man in Mathe einf...

This time in english too :)

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Ich habe an einem Wochenende einen Ausflug nach Nordwest-Estland an die Küste gemacht, das Ganze wurde von der Schule organisiert. Es ist in Estland ganz normal an einem Tag quer durchs ganze Land zu fahren und wieder zurück (es sei denn, man will auf eine der vielen Inseln, das macht man dann nicht an einem Tag). Wir waren in der Nähe von Tallinn und haben zuerst eine Art Schnitzeljagt durch den Wald bis zur Küste gemacht. Von dort sind wir mit dem Bus ein kleines Stück weiter gefahren zum Keila-Joa Herrenhaus, wir konnten es aber leider nicht besichtigen, da an dem Tag eine Hochzeit stattgefunden hat. Danach haben wir Abendbrot in einem kleinen hübschen Cafe gegessen und haben uns noch den Baum angesehen, auf dem Heino Eller, der Komponist, nach dem meine Schule benannt ist, immer gespielt hat. Der Tag war nicht nur super, weil ich etwas von der estnischen Natur gesehen habe, sondern auch, weil es super war, sich einfach mit den anderen zu unterhalten. Wir hatten auch sehr...

So langsam kommt der Alltag...

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So langsam komme ich hier im Alltag an und die Hausaufgaben in der Schule fangen an. Die Schule ist etwas anders als in Deutschland, je nach Schule sind die Schulstunden 45, 75 oder 90 Minuten land. An meiner Schule sind es 45 Minuten. Nach jeder Stunde gbt es 10 Minuten Pause (auch die Pausenlänge ist an jeder Schule anders), es gibt keine offizielle Mittagspause, das heisst man muss entweder sehr schnell essen oder hoffen, dass der Lehrer 90 Minuten durch unterrichtet und man dann 20 Minuten Pause hat. Ich habe das Problem nicht an allen Tagen, da ich an manchen Tagen 2 Freistunden habe, in denen ich dann in Ruhe essen kann. In solchen langen Pausen übe ich auch manchmal Flöte. Es ist an meiner Schule nichts unnormales auch mal 3 Stunden am Tag sein Instrument zu üben, was für mich noch etwas komisch ist... Ich bin froh, wenn ich es überhaupt schaffe jeden Tag zu üben. Der "normale" Unterricht ist eigentlich genauso wie in Deutschland, nur dass man sich nicht meldet, son...

Meine erste Schulwoche

Normalerweise ist der erste Schultag in Estland immer am 1. Sptember. Ich hatte aber schon am Montag meinen ersten Schultag, da ich auf eine spezielle Musikschule gehe und wir diese Woche Projektwoche hatten und noch keinen richtigen Unterricht. Am ersten Schultag gibt es in Estland immer eine Zeremonie, bei der alle neuen Schüler der Schule einzeln genannt und nach vorne gebeten werden. Es gibt auch immer eine Rede der Schulleitung. An dieser Zeremonie nehmen aller Schüler der Schule teil und es ziehen sich auch alle "hübsch" an. Es wird die estnische Nationalhymne und an meiner Schule auch die Schulhymne gesungen. Wenn ihr euch die estnische Hymne anhören wollt, ist hier der Link: https://www.youtube.com/watch?v=d2zZJiA64_U Beim Singen der Hymne gibt es einige "Regeln": Man steht beim Singen und hält seine Hand nicht "aufs Herz" und man darf auf gar keinen Fall klatschen, wenn die Hymne zu Ende ist. Die Hymne hat es sozusagen "nicht nötig", d...

Die ertse Woche in meiner Gastfamilie

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Die erste Woche in meiner Gastfamilie ist jetzt vorbei. Es war eine super tolle Woche!!! Ich war mit meiner Gastoma auf einem Konzert von Schülern meiner Schule, die Komposition gelernt haben, und ihre Werke vorgetragen haben. Es war (glaube ich) moderne Klassik, was mir (und meiner Gastoma) nicht gefallen hat. Es waren nur dramatische und "böse", also "wütende" Lieder. Das Konzert hat in einer alten Fabrik aus der Zeit der Sowjetunion stattgefunden, in der heute ein Papiermuseum ist. Im Innenhof diese Fabrik war ein Teil des Gebäudes voll mit Graffiti. Ich war mit meiner älteren Gastschwester und Ant, einem Verwandten von ihr, der 10 Jahre alt ist, in einem "Trampolin-Center", es war super witzig mit Ant aber auch etwas kompliziert, da er noch kein Englisch spricht. Wir haben es aber trotzdem geschafft irgendwie zu komunizieren.  Der neue Gebäudeteil meiner Schule Ich musste am Freitag an meiner Schule mit der Querflöte vorspielen, damit...